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Von Vanessa am 17.November 2011 0 Kommentare

Im so genannten “Big Business” spielt der Zeitfaktor eine zentrale Rolle. Viele Konzernchefs und Geschäftsleute vertrauen bei ihren Flugreisen daher lieber auf privat gecharterte Maschinen statt auf Linienflüge. Neben der höheren Flexibilität und dem höheren Komfort ist es die Pünktlichkeit, die dabei den Ausschlag gibt. In den letzten Jahren haben sich Linienflüge zunehmend als unzuverlässige Transportmittel erwiesen, was einen pünktlichen Start und eine pünktliche Landung betrifft. Laut Stiftung Warentest (2008) waren rund 22,7 % der Linien-Flüge außerhalb des Zeitplans unterwegs. Das war jeder fünfte Flug! Am Flughafen Frankfurt waren davon sogar 24 % aller Flüge betroffen. Besser sah es auch im Ausland nicht aus: In London Heathrow landeten und starten rund 35,5 % aller Flüge unpünktlich. Brüssel mit einem Wert von 16,9 % stand dabei noch vergleichsweise gut da. Die Ursache war zu 42 % technischer Natur und hing direkt mit der Wartung und technischen Instandhaltung der Maschinen zusammen.

Im engen Zeitplan vieler wichtiger Geschäftsleute ist für solche Verzögerungen heute keine Zeit mehr. Morgens London, nachmittags Paris und abends Berlin – solche Touren sind keine Seltenheit und mit Linienflügen kaum zu bewältigen. Der eng getaktete Terminkalender erfordert eine präzise Planung, sodass die Nutzung eines eigenen Jets oft die beste Möglichkeit darstellt. Neben dem Faktor Zeit und der Unabhängigkeit sind natürlich auch die in der Regel höherwertige Ausstattung und die Bequemlichkeit an Bord Argumente: Keine unliebsamen Nachbarn, viel Beinfreiheit und ein individueller Service sind Vorteile, auf die viele Geschäftskunden nicht verzichten möchten.

Business-Flugzeuge können bei diversen Anbietern gemietet werden. So zum Beispiel bei “Deutsche Privatjet” oder “Aviation Broker”. Ein 24-Stundenservice und viele zusätzliche Leistungen gehören zum festen Angebot solcher Anbieter. In der Regel stehen Flugzeuge verschiedener Typen zur Wahl. Zum Beispiel der Airbus A 318 Elite für 14 – 18 Personen mit einer Reichweite von 7.500 Kilometern oder ein Airbus A 320 Prestige für 30 Personen. Aber auch Flugzeuge der Gulfstreamflotte sind für Geschäftsreisen zu mieten. Zum Beispiel der Gulfstream G 550 für 16 Passagiere und mit einer Reichweite von 10.863 Kilometern. Die Maschinen sind mit Bars, Sofas und neuester Multimedia-Technik ausgestattet, und können von einzelnen Personen oder auch von mehreren Personen mit dem gleichen Flugziel gemietet werden.

In den vergangenen Jahren ist – nicht zuletzt in Folge der globalen Finanzkrise – die Nachfrage nach Business- und Privat-Jets zurückgegangen. So war der Hersteller Gulfstream im Jahr 2009 nicht einmal auf der “Paris Airshow”, einer der größten Messen der Branche präsent. Doch mit einer aktuell deutlich besseren Wirtschaftsentwicklung dürfte auch in diesem Segment die Nachfrage wieder deutlich anziehen. Wer sich für das Mieten eines Jets interessiert, findet im Internet diverse Anbieter gelistet. Preise sind allerdings kaum genannt, schließlich wird auch das Thema Diskretion groß geschrieben.

Vanessa

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